Wo bitte liegt nochmal Pfrondorf? Und wie kommt man in die Schönbuchhalle?

Der Titel dieses Artikels ist keineswegs despektierlich gegenüber der sympathischen Mannschaft des SV Pfrondorf gemeint. Wenn man aber bedenkt, dass um 15.41 Uhr, also 19 Minuten vor Spielbeginn, noch nichtmal 5 Spieler der Uncoachabulls, den Weg in die Pfrondorfer Schönbuchhalle gefunden haben, versteht man vielleicht besser, wie diese Headline zu verstehen ist. „Wo bitte liegt nochmal Pfrondorf? Und wie kommt man in die Schönbuchhalle?“ weiterlesen

Guter Fight, trotzdem verloren

Am 19.10.2014 trafen die Tübingen Uncoachabulls in ihrem zweiten Heimspiel der Saison auf den SV Holzgerlingen 2. Das Reserveteam der Holzgerlingen Dynamites ist in der Tübinger Uhlandhalle inzwischen ein regelmäßiger Gast. Etliche Duelle lieferten sich beide Teams bereits. Auch dieses Spiel sollte wie fast alle früheren Begegnungen eine klasse Partie werden. „Guter Fight, trotzdem verloren“ weiterlesen

Sieg beim Heimspieldebüt

Knapp sechseinhalb lange Monate liegen zwischen dem letzten Heimspiel der abgelaufenen Spielzeit und dem ersten Heimspiel der aktuellen Saison. Wie auch im vergangenen Jahr hieß der erste Gast BSG Nordschwarzwald. Die angereiste Gastmannschaft, die sich vorwiegend aus den Aketeuren von Croatia Freudenstadt zusammensetzt, staunte nicht schlecht als 30 Minuten vor eigentlichem Spielbeginn noch immer das Spiel der Tübinger Jugendoberligamannschaft in vollem Gange war. Genauer gesagt endete zu diesem Zeitpunkt erst die Halbzeitpause. „Sieg beim Heimspieldebüt“ weiterlesen

Die langersehnte Verstärkung auf der Point Guard Position ist da

Die Tübingen Uncoachabulls gehen am 04.10.2014 in ihre zweite aufeinanderfolgende Bezirksliga-Saison. Hinter den Kulissen war es ein ereignisreicher Sommer, da das Management alle Hände voll zu tun hatte etliche Verträge zu verlängern. Die gute Nachricht ist, dass voraussichtlich alle Spieler auch in der nun anstehenden Saison am Start sein werden. Und nicht nur das. Auch eine Neuverpflichtung kann nun kurz vor Saisonstart vermeldet werden. „Die langersehnte Verstärkung auf der Point Guard Position ist da“ weiterlesen

Goodbye 2013, Hello 2014 – Der Jahresrückblick der Uncoachabulls

Das Jahr 2014 hat bereits volle Fahrt aufgenommen, dennoch soll hier nochmal die Gelegenheit genutzt sein, dass vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Was haben die Uncoachbulls alias Die Schläfer vom Neckar im Jahr 2013 nicht schon alles erlebt? Es waren absolute Höhen bis hin zu sehr ernüchternden Tiefen dabei.

Und genau so ging das Jahr 2013 auch los. Zunächst noch ein – tabellarisch bedeutungsloses – Derby gegen den TV Derendingen 4 zum Abschluss der Kreisliga-Hauptrunde, bei dem die Leistung der damals noch als Schläfer vom Neckar bekannten Tübinger Basketballer, sehr dürftig war. Wenige Wochen danach dann das hochspannende Qualifikationsturnier zur Bezirksliga-Aufstiegsrunde, bei welchem die Unistädter zwei absolut emotionale Begegnungen gegen den TV Rottenburg 2 und die TG Stockach bestritten und beide, zur Freude der zahlreich erschienen Fangemeinde, erfolgreich ans Ziel bringen konnten. Die knochenharte Qualifikation zur Aufstiegsrunde war damit geschafft.

In der Aufstiegsrunde schien es dann ähnlich emotional zu werden. In einem Herzschlagfinale konnte das Auswärtsspiel beim ESV Südstern Singen mit einem Punkt gewonnen werden. Schön war das Spiel zwar nicht, machte aber Mut, dass die Jungs des SV 03 Tübingen dieses Mal den Aufstieg tatsächlich schaffen könnten. In den restlichen 5 Spielen gegen den VfL Herrenberg, den SV Holzgerlingen 2 und den ESV Südstern Singen gab es dann leider nun noch Niederlagen. Leider war damit dann auch der Aufstiegszug abgefahren. Dieser Fakt allein war eigentlich gar nicht so schlimm. Vielmehr schmerzte, dass ein paar Chancen ausgelassen wurden, doch noch eine erfolgreiche Aufstiegsrunde zu absolvieren. Schade, aber trotzdem waren die damaligen Schläfer vom Neckar froh, dass man an der Aufstiegsrunde teilnehmen konnte.

In der Sommerpause hatte sich dann für die Tübinger Basketballer eine einmalige Gelegenheit ergeben: ihnen wurde von Vereinsseite angeboten, als Bezirksligist an den Start zu gehen. Das bisherige Team der Herren 3 hatte sich mit der Herren 2 zusammengetan. Beide hatten im Verlauf der Saison 2012/2013 zu wenige Spieler im Kader und wollten deshalb in der neuen Saison in der Landesliga gemeinsame Sache machen. Damit war für die jetzigen Uncoachabulls der Weg frei als neue Herren 3 in der Bezirksliga spielen zu können.

Da man den Aufstieg nicht auf normalem Wege geschafft hatte, ist das Saisonziel auch schnell klar gewesen: Nichtabstieg! Doch bevor die Saison losging, entschieden sich die Neckarstädter dazu, ihren Beinamen „Die Schläfer vom Neckar“ zu ersetzen. Ein neuer Teamname war schnell gefunden. In einer internen Umfrage setzte sich „Tübingen Uncoachabulls“ durch. Diese Umbenennung sollte die aktuelle Identität der einzelnen Charaktere widerspiegeln. Leider fehlt bis dato noch ein Logo, aber dies hinderte das Team nicht, während der Vorrunde der Bezirksliga-Saison besonders zusammenzuwachsen.

In den ersten drei Spielen gab es leider gleich drei Niederlagen. Damit wuchs die Niederlagenserie Saisonübergreifend auf 8 Spiele an. Das war schon frustrierend. Trotzdem glaubten die Uncoachabulls an ihre Chancen und im vierten Spiel folgte dann auch prompt der erste Sieg. Seit diesem Zeitpunkt sind die Tübinger Basketballer mit einer gewissen Leichtigkeit ausgestattet. In den folgenden 5 Begegnungen folgten noch 3 Siege, wobei die verlorenen Partien recht knapp an den Gegner abgegeben werden mussten. Ohnehin wurde in der Vorrunde kein Spiel mit mehr als 10 Punkten Unterschied verloren. 4 Siege aus 9 Spielen, ein Korbverhältnis von +6 und in jedem Spiel gewisse Chancen auf den Sieg sind besser als man erwarten konnte. Die Uncoachabulls sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Trotzdem sind sie sich bewusst, dass in der Rückrunde mindestens genauso kämpferisch gearbeitet werden muss. Denn nur über diese absolut vorhandene Eigenschaft haben die Unistädter bisher so leidenschaftliche Einsätze zeigen können.

Genug mit dem Blick in den Rückspiegel. Jetzt gilt es, das Jahr 2014 anzugehen. Wir, die Uncoachabulls, freuen uns auf die bevorstehenden Aufgaben und hoffen auf eure Unterstützung! Einsatz, Leidenschaft und sehr viel Spaß sind auch weiterhin die Dinge, die wir euch bieten wollen. Allen ein gutes, glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2014!

Es steht das nächste Kellerduell an

Bereits am morgigen Sonntag, den 17. November 2013, treten die Tübingen Uncoachabulls zum nächsten Heimspiel an. Hochball wird in der Spielhalle des Sportinstituts (Wilhelmstr. 124) um 13 Uhr sein. Für die Tübinger Basketballer ist es eigentlich zwar ganz und gar nicht ein Heimspiel, aber dadurch, dass es sich um ein Kellerduell handelt, bei dem Big Points gegen den Abstieg gesammelt werden können, wollen die Unistädter auf jeden Fall alles geben.

Die Gäste kommen aus Herrenberg und haben ihrerseits als Aufsteiger mit ein paar Problemen zu kämpfen. Bisher haben sie erst einen Sieg ergattern können. Dieser ist dann auch nur am „Grünen Tisch“ errungen worden, da der TB Kirchentellinsfurt einen nicht spielberechtigten Spieler einsetzte. Ansonsten setzte es bislang nur Niederlagen. Die letzte davon war sogar recht heftig als man zuhause gegen den BV Villingen-Schwenningen 2 mit 27 Punkten Unterschied verlor.

In der Aufstiegsrunde der Vorsaison hatten die Uncoachabulls aber zweimal das Nachsehen. Beide Male war für die Tübinger Basketballfreunde mehr drin, aber letztlich waren die Niederlagen auch durch eigene Fehler entstanden. Beide Teams müssen also wieder etwas gut machen. Die Gäste müssen beweisen, dass sie auch auf dem Court in der Bezirksliga Spiele gewinnen können und die Gastgeber müssen beweisen, dass sie gegen die Hurricanes aus Herrenberg die richtige Taktik und Fokussierung für einen Sieg auf das Parkett bringen.

Als Sahnehäubchen werden dann auch noch 2 wichtige Punkte gegen den Abstieg verteilt. Die Uncoachabulls wollen diese Herausforderung sehr gerne annehmen. Ob es mit einem voll besetzten Kader sein wird oder nicht, ist leider noch offen. Verletzungen, Krankheiten und die im Raum stehende Sperre gegen Dani Krcmar könnten auch das Ergebnis haben, dass wieder eine Rumpftruppe die Kohlen aus dem Feuer holen muss. Dass dies kein schlechtes Omen sein muss, hat das Spiel in Schwenningen gezeigt, als die Uncoachabulls mit 6 Spielern den bislang einzigen Saisonsieg holten.

Aller Voraussicht nach werden die Uncoachabulls Fan mäßig zahlenmäßig unterlegen sein. Wenn dann aber ein Sieg für die Hausherren herausspringt, hat sicherlich keiner der dann dennoch anwesenden Uncoachabulls Supporter etwas dagegen … 😉