Das erste Heimspiel in der Relegation – Mut für die anstehenden Aufgaben

Im ersten Heimspiel der Relegation versammelten sich neun Schläfer in der ungeliebten Unisporthalle um gegen die unbekannte Mannschaft von Königsfeld anzutreten. Man wusste bis dahin lediglich, dass die Köngisfelder zu Hause gegen Weilheim gewonnen und knapp gegen Nagold verloren hatten.

Ca. 15 Zuschauer befanden sich in der Unisporthalle und wollten die Schläfer nach der Niederlage im ersten Relegationsspiel in Nagold unterstützen. Nachdem die Schläfer Mitte des ersten Viertels schon mit 8 Punkten zurück lagen, konnte man bis zur Viertelpause das Spiel noch ausgleichen. Hauptgrund hierfür waren die 9 Punkte des gut aufgelegten „Matze“.

Mit Beginn des zweiten Viertels gingen die Schläfer auch erstmals in Führung, welche kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Bis zur Halbzeit hatte man den Vorsprung gegen die Königsfelder auf 14 Punkte ausbauen können, was auch an jeweils zwei Dreiern von Stili und Gianni lag.

Leider verlief der Beginn der zweiten Halbzeit überhaupt nicht nach den Wünschen der Schläfer – hatte man das Spiel schon abgehakt, wurde man vielleicht sogar ein wenig arrogant? Bis zur fünften Minute konnten die Gäste den Vorsprung auf acht Punkte verkürzen. Nachdem die Schläfer ab diesem Zeitpunkt wieder Basketball spielten, konnte die Führung zwischenzeitlich sogar auf 20 Punkte ausgebaut werden, bevor man mit einer 61:44 Führung in die letzte Viertelpause ging.

Im Glauben des sicheren Sieges ließ man die letzten 10 Minuten des Spiels auslaufen, was zur Folge hatte, dass die Königsfelder bis zum Schlusspfiff nochmals einige Punkte gutmachen konnten, und das Spiel lediglich mit 12 Punkten verloren.

Fazit dieses Heimspiels: Mit angezogener Handbremse in der zweiten Halbzeit konnte man die Bilanz in der Aufstiegsrunde ausgleichen. Insgesamt konnten acht der neun Schläfer punkten, lediglich die Freiwurfquote von unter 60 % ließ mal wieder zu wünschen übrig.

Beim nächsten Spiel der Relegationsrunde hoffen die Schläfer auf zahlreiche Unterstützung in der ungeliebten Rammerthalle in Weilheim. Es sollte doch möglich sein, dort der ersten Auswärtssieg seit November 1999 wieder für sich zu entscheiden.