Spiel 1 in 2019 = Sieg 1 in 2019

Erstes Heimspiel des Jahres 2019 endete erfolgreich für die Uncoachabulls. In einem Spiel das lange Zeit recht eindeutig zugunsten der Gastgeber verlief, wurde es am Ende beim 68:63 Sieg doch noch eng.

Letztlich war das Ergebnis gegen den VfL Herrenberg 2 fast identisch wie im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams. Damals hatten die Uncoachabulls mit sechs einsatzfähigen Spielern beim ersten Saisonspiel einen 64:69 Erfolg mit nach Hause bringen können.

Der Spielverlauf war nun knapp vier Monate später recht ähnlich. Mit einem feinem Unterschied: die Uncoachabulls fanden dieses Mal zunächst nur sehr schwer Zugang zum Spiel. Ob es an den teilweise recht langen Verletzungspausen gelegen hat, der Weihnachts- und Neujahrspause im Allgemeinen oder man einfach nur ein bisschen Anlaufschwierigkeiten hatte, lässt sich nicht mehr genau klären. Auffallend war jedoch, dass sie etwas damit zu kämpfen hatten, dass die Kontrahenten ihren voll besetzten Kader für muntere Wechselspiele nutzten und dadurch stets frisch zu sein schienen. Den Gästen aus Herrenberg ging es allerdings nur bedingt besser, wenn man auf die Anzeigetafel blickte. So endete das erste Viertel mit einem mageren 10:12.

Klar war, dass die Intensität im Spiel des Hausherren fehlte. Mit neun Jungs standen dem Trainergespann der Uncoachabulls ausreichend Optionen zur Verfügung, um an ebendieser Stellschraube zu drehen. Und siehe da, das zweite Viertel wurde zu einer absoluten Erfolgsstory. Nachdem in der Offensive enorm viel gelang, ließ man der zweiten Mannschaft der Herrenberg Hurricanes nur wenig Luft zum Atmen. Das Prunkstück war hier nun aber einmal mehr die Defensive. Diese Combo führte zu einem Viertelergebnis von 24:8. Beide Viertel zusammengenommen führten die Uncoachabulls zu diesem Zeitpunkt mit 34:20.

Im dritten Viertel folgte dann ein offener Schlagabtausch. Zunächst mit Vorteilen für die Gastgeber, dann wendete sich das Blatt zugunsten der Gäustädter. Die Punkteausbeute hielt sich hierbei die Waage, was dazu führte, dass der 14-Punkte-Vorsprung auch ins letzte Quarter hinübergetragen wurde.

Im letzten Spielabschnitt kamen die Hurricanes schnellen Schrittes näher an die Uncoachabulls heran. Konnten die Tübinger Basketballer bis zur 34. Spielminute noch einigermaßen den Abstand halten, schmolz der Vorsprung auf dem Weg zur Crunchtime immer mehr – bis beim Stand von 61:56 der Abstand von 5 Punkten erreicht war. Ab jenem Zeitpunkt fanden die Uncoachabulls dann glücklicherweise wieder den passenden Platzhalter, der genau zwischen ihnen und den Gästen passte. So retteten die Unistädter den 68:63-Sieg über die Ziellinie.

Puh, das ging nochmal glatt. Trotzdem darf man getrost behaupten, dass der Erfolg nicht unverdient war. Zwar war nur im zweiten Viertel des Spiels eine klare Dominanz zu merken, aber im restlichen Spielverlauf gab es auch immer wieder Aktionen, in denen das Können der Jungs des SV 03 aufblitzte. Dass es letztlich mit dem Sieg geklappt hat, ist aber vor allem auf den starken Teamspirit der Uncoachabulls zurückzuführen. Gleich 5 (von 9!) Akteure konnten zweistellig Punkten! Und das bei einer Punkteausbeute, die nicht gerade als Highscore durchgeht!

Ein Dank geht auch an den Gegner aus Herrenberg, der sich wirklich als richtig toller, fairer und dennoch engagierter Kontrahent gezeigt hat. Das war großer Sport!
Ebenso danke an all die Zuschauer, die sich am Sonntagabend in der Uhlandhalle eingefunden haben!