SVT vs SVT – Teil 2

Die Uncoachabulls entscheiden auch das zweite vereinsinterne Duell gegen die SV 03 Tigers Tübingen 4 knapp mit 70:72 für sich! Im Spitzenspiel, beim dem der Tabe:llenzweite am vergangenen Freitag zur Primetime den Tabellenführer in der Uhlandhalle empfing, ging es von Beginn an so richtig zur Sache. Die zahlreichen Zuschauer bekamen über 40 Spielminuten eine richtig rasante Begegnung geboten.

Jubelnde Uncoachabulls vor dem 70:72 Spielergebnis

Für die Uncoachabulls war zwar schon vorher klar, dass sie auch bei einer Niederlage weiterhin Tabellenführer bleiben würden, wohingegen die Gastgeber unbedingt gewinnen mussten, um noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben. Trotzdem war es für die „Gäste“ eine Frage der Ehre, in diesem internen Derby als Sieger hervor zu gehen. Und so konnten die Uncoachabulls, nach dem anfänglichen Abtasten, ab Mitte des ersten Viertels die ersten wichtigen Akzente setzen. Über die Defense ging es dann ganz schnell zu einigen erfolgreichen Offensivsequenzen, weshalb die „Bulls“ den ersten Abschnitt bereits recht deutlich mit 13:22 für sich entscheiden konnten.

Im zweiten Viertel blieb das Kräfteverhältnis recht ähnlich. Dennoch konnten sich die Uncoachabulls nicht richtig absetzen, was vor allem auch daran lag, dass die Hausherren des Abends am offensiven Brett sehr bissig und konsequent nach Rebounds fischten oder den Ball gekonnt in die Nähe des Bretts und folglich in den Korb bringen konnten. Trotzdem, die Uncoachabulls bestimmten gewissermaßen das Tempo der Begegnung. Der Stand von 29:35 darf hier als Beleg hierfür dienen.

Nach dem Break zu Spielmitte gelang es den Uncoachabulls auch da wieder fortzusetzen, wo sie vor der Halbzeitpause aufgehört hatten. Dies führte auch dazu, dass die Gästemannschaft wieder etwas mehr Distanz in das Spielergebnis bringen konnten. Besonders die Attacken zum Korb forderten die Gastgeber immer wieder aufs Neue heraus – mit dem Resultat, dass sie immer mehr in Foultrouble gerieten. Es fiel ihnen sichtlich schwer, sich auf die Uncoachabulls einzustellen, denn die hatten auf allen Positionen wirklich gefährliche Akteure aufzubieten. Die „Dritte“ konnte diese Vorteile sehr gut ausnutzen. Durch die mannschaftliche Geschlossenheit wuchs der Vorsprung nach drei Vierteln auf 46:55 an.

Ähnlich, wie im Hinspiel, das die Uncoachabulls mit der Schlusssirene für sich entscheiden konnten, wurde das letzte Viertel wieder nichts für Personen mit schwachen Nerven. Nachdem sich das Gästeteam eigentlich schon recht komfortabel absetzen konnte, suchten die Mannen der „Vierten“ ihr Heil von der Dreipunktlinie. Man muss zugeben: mit Erfolg. Allein vier – teilweise wilde – Dreier fielen durch die Reuse. Mal übers Brett, mal von Schützen, die nicht gerade für ihre Routine von jenseits der 6,75-Meter-Linie bekannt sind. 😉 Jedenfalls wurden so die letzten Minuten und vor allem die letzten Sekunden zur Zitterpartie für die Uncoachabulls. Der bereits sicher geglaubte Erfolg glitt fast durch die Hände. Aber dank starker Nerven von der Freiwurflinie und guten Entscheidungen in den letzten Sequenzen, ging für die Uncoachabulls letztlich doch alles glatt als der letzte Not-Dreier der Gastgeber von jenseits der Mittellinie mit der Schlusssirene nicht von Erfolg gekrönt wurde.

Endstand 70:72 – die Uncoachabulls schafften demnach abermals einen Sieg mit zwei Punkten Unterschied. Übrigens, der erste Auswärtssieg für die Uncoachabulls in der Uhlandhalle – EVER! Dieses Ereignis zum jetzigen Zeitpunkt gegen eine Mannschaft, die vereinzelt mit den Helden bestückt ist, die einen vor über 20 Jahren überhaupt erst dazu gebracht hatten, selbst eine Basketballmannschaft zu gründen, ist sicher ein Highlight in der eigenen Amateursportkarriere!

Nach diesem Erfolg ist die Meisterschaft für die Uncoachabulls zum Greifen nahe. Noch haben sie es rein rechnerisch nicht geschafft, aber die weiße Weste nach 16 Spieltagen ist schon sehr viel wert. Danke an das zahlreiche Publikum, das diesen Abend zum einem besonderen Erlebnis gemacht hat! Jetzt kann man dem Team nur noch raten: Stay focused! & Weiter so!